Ich habe tausend Ideen, hunderte Pläne, alle bunt und toll und vielversprechend. Doch Sie sind alle in meinem Kopf. Und da liegt die Katz begraben.
Wie kann es sein, dass es in mir nur so sprudelt, ich aber vom Planen, Grübeln und Träumen nicht ins Tun komme? Die Antwort darauf liegt im Außen.
Wenn ich mich so zeige, was denken dann die anderen von mir? Wenn ich das hinschmeiße und endlich das mache, worauf ich Lust habe, sind meine Eltern dann enttäuscht? Wenn ich mich zeige wie ich bin, findet mich dann jemand komisch?
All diese Gedanken über die Reaktion von außen wirft mich immer wieder zurück. Wie ein Radiergummi, das meine Ideen immer wieder vom Skizzenblock radiert, und doch bleiben meine Pläne und Skizzen als Einkerbungen auf dem Papier zurück.
Doch die erinnern mich immer wieder an meine ungelebten Pläne und hinterfrage immer mehr, wieso ich es nicht schaffe, mich davon zu lösen, was im Außen passiert? Wieso ist mir meine Meinung über mich selbst nicht genug? Wieso gehe ich davon aus, dass mein Wirken zwangsläufig negativ wahrgenommen wird? Woher kommt dieses negative Selbstbild? Wer bestimmt, dass ein Fehler ein Fehler ist? Eine Frage jagt die nächste und am Ende bleibt die Frage, was hilft mir einfach mal draufzuschei**en. Ich habe mich entschieden, einfach mal mutig zu sein, mir selbst den Vertrauensvorschuss zu geben, den mir meine Liebsten ohne zu überlegen gewähren. Im Handeln erst merkst Du, dass Die Welt dreht sich normal weiter, ganz egal ob Du den Job schmeißt, du dir den Traum vom Büchercafe erfüllst.
Also mach einfach. Sei mutig!
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